21.09.2020 Wolfegg

Wir starten heute schon um 7:40 Uhr. An der Entsorgung haben wir allerdings Aufenthalt. Der Wasserdruck ist miserabel und so dauert das Betanken sehr lange.

Dann quält Manni den IVECO wieder den Riedbergpass hoch. Danach die Abfahrt nach Fischen ist für die Bremsen noch schlimmer. Es stinkt schnell nach verbranntem Gummi, trotz kleinem Gang.

Bei strahlendem Sonnenschein abgefahren ziehen unterwegs wieder Wolken auf. Doch pünktlich zur Ankunft ist die Sonne wieder da.

Wir machen einen ausgedehnten Gang durch den Ort. Das Schloss selber kann man nicht besichtigen, es ist Wohnsitz der Fürstenfamilie zu Waldburg-Wolfegg.

Auf dem Rückweg kehren wir in den schönen Biergarten des Gasthauses Zur Post ein. Hier spenden riesige alte Kastanien Schatten. Das Essen Ist sehr gut. Für mich schwäbische Maultaschen und für Manni kleines Schnitzel mit Spätzle.

20.09.2020 Balderschwang

Heute Morgen reisen Christel und Alfred ab.

Kurz danach bekommen wir neuen lieben Besuch. Ulla, Ludger, Pitter und Patti. Wir haben einen schönen Tag zusammen. Zuerst gehen die vier mal spazieren und Ulla nimmt Wilko mit. Sie hat Entzugserscheinungen nach dem Tod von Rocky. Das war aber auch ein süßer kleiner Kerl, vor allem mit Charakter.

Manni und ich essen erst mal  zu Mittag. 

Plötzlich wird es hektisch. Zuerst kommt ein Mini Bus mit mit mehreren Männern mit Sicherheitswesten, dann ein Octavia, alle mit Speed den Berg runter. Danach noch ein Rettungswagen mit Blaulicht. Manche Stellplatznutzer regen sich schon wegen der Staubentwicklung auf. Dann kommt ein Hubschrauber und landet vor der Lenzen Alpe. 

In der Zwischenzeit kommen auch unsere Spaziergänger zurück. Denen ist schon mal nichts passiert. Nach kurzer Zeit hebt auch der Hubschrauber wieder ab. Dann kommen der Oktavia und der Rettungswagen auch wieder zurück. Zum Schluss der Bus mit den Männern in Sicherheitswesten. 

Inzwischen fängt es leicht an zu regnen. Wir wollen aber noch zur Lenzenalpe. So gehen wir zu sechst, mit Regenschirmen bewaffnet, los. Herr Wachter von der Alpe bietet uns direkt die Stube an, sonst ist schon alles mit Gästen belegt. Wir nehmen das Angebot dankend an. Sehr urig und schön. Wir trinken alle etwas, Pitter nimmt selbst gebackenen Apfelkuchen. Ulla möchte gerne den Backsteinkäse aber der ist gerade vorher ausverkauft worden. Den gibt es erst nächstes Jahr wieder. Sie nimmt dafür 10 Eier ab. 

Manni fragt was denn mit dem Helikopter los war. Es war ein relativ harmloser Unfall. Ein Kind ist von der Schaukel gefallen und hat sich den Arm gebrochen. Das erste Rettungsteam mit den Männern im Bus und dem Mann im Octavia hat schon alles geregelt. Und dabei erfahren wir dass der Weg runter zwischen den Wohnmobilen ein Alpweg ist. Er muss ständig frei gehalten werden. Der Stellplatz wurde erst nachträglich daran angebaut. Die Wohnmobile dürfen ihn zu keiner Zeit blockieren. Das müsste mal deutlich im Aushang bekannt gegeben werden. 

Am Abend verabschieden wir uns von unseren Besuchern. Wir wollen morgen zeitig los. Die vier wollen hier noch wandern. Hoffentlich spielt das Wetter mit, wir wünschen es euch.

Wir wollen in Sonthofen noch einkaufen und dann weiter. Grobes Ziel Richtung Villingen-Schwenningen.

19.09.2020 Balderschwang

Heute morgen setzen wir um. Manni fährt bis an das Ende unserer Stellfläche und Alfred fährt rückwärts aus seiner Bucht vor uns. Wir haben immer noch jede Menge Platz. 

Kurz vor Mittag machen wir uns auf den Weg zur Lenzenalpe. Für uns nur ein kurzer Weg, für Alfred eine große Herausforderung. Wir sitzen eine ganze Weile und genießen die Natur. Manni und ich bestellen ein Speck- und ein Käsebrot und teilen es uns jeweils. Sehr lecker. Alfred und Christel gehen schon mal vor.

Ich kaufe noch Eier, Speck und Käse.  Dann geht es auf den Rückweg. Unten an der Seilbahnstation sitzen die Beiden und warten auf uns. Dann kommt das schlimmste Stück für Alfred, der Weg hoch zum Stellplatz. Doch auch das schafft er. Am Stellplatz machen wir alle eine Siesta.

Am späten Nachmittag geht Alfred hoch zum Bezahlen. Bei seiner Rückkehr erzählt er dass  am Schwabenhof eine große Gruppe mit Sportwagen vorgefahren ist. Manni geht noch mal hoch um die Autos zu fotografieren. Tolle Autos. Da steht jetzt eine riesige Menge Kapital auf dem Parkplatz.

Alfred fährt morgen, wir wollen Montag weiter.

Balderschwang 18.09.2020

Heute früh wird die Stellfläche gegenüber uns frei und wir setzen dort hin um. Ein wesentlich größerer Platz. Danach machen wir uns fertig zu Wanderung. Wir wollen nach Balderschwang. Es ist ein schöner Weg, Unterwegs kommen wir an einem tollen Freigehege für Schweine vorbei. Die fühlen sich hier sauwohl. 

Weiter geht unser Weg an der Talstation der Sesselliftbahn in Balderschwang vorbei. Von hier laufen wir erst in die falsche Richtung. Doch ein Wanderer klärt uns auf und wir gehen zurück.

Im Ort liegen zwei Hotel/Gasthäuser nebeneinander. Das rechte bietet sein Restaurant nur seinen Hausgästen an, am linken können wir einkehren. Wir bestellen, auf Nachfrage, einen großen Allgäuer Brotzeitteller mit zwei Bestecken. Der ist so reichlich das wir da beide pupe satt von werden.

Den Rückweg gehen wir ein Stück entlang der Straße und finden dann den Abzweig runter zum Bach. Ab jetzt gehen wir den Hinweg zurück.

Am Wohnmobil sitzen wir noch zusammen bis die Sonne hinter dem Berg verschwindet und es schnell kalt wird.

Balderschwang 17.09.2020

Heute ist mein Tag. Ich erhalte viele liebe Anrufe. Wir spielen Triaminos. Am späten Nachmittag wird der Wind so kalt dass jeder in sein Wohnmobil geht. Abends gehen wir wieder zu Viert in den Schwabenhof essen, diesmal nach der Menue Karte. Wir sind hinterher alle Pupe satt. 

Balderschwang 16.09.2020

Das wichtigste des Tages

Christel hat Geburtstag

 

Manni findet heute früh die Stelle an der voriges Jahr zwei Kinder bei einem tragischen Traktorunfall gestorben sind. Auch mit so schlimmen Ereignissen muss man bei Wohnmobiltouren umgehen, zumal wenn man Betroffene kennt.

 

Im Vormittagsverlauf bekommt Manni Langeweile und nimmt sich der Morelo Scheibe an. Die blinkt jetzt wie ein Spiegel. Alfred kann nur noch mit Sonnenbrille fahren. 

Ich arbeite an der Decke weiter und mache uns zu Mittag Rührei. Christel hat uns für heute Abend zum Essen in den Schwabenhof eingeladen. 

Am Stellplatz das übliche, morgens früh Abreise und schon früh wieder alles voll. Es macht so wirklich keinen Spaß mehr.

Abends das Essen einfach nur Spitze. Alfred ist erst mal entsetzt über die Größe seiner Portion doch es schmeckt ihm so gut dass er fast alles auf isst. Manni findet sein Kalbsrahmgulasch auch super und uns Frauen schmeckt der Hirtensalat super. Selten einen so toll gewürzten Salat gegessen.

Abends kommen plötzlich ganz viele Kühe vom Berg runter. Ich konnte heute schon mit dem Fernglas einige an der oberen Liftstation sehen. Die freuen sich wie Bolle. Scheinbar merken sie dass es jetzt in den warmen Stall geht.

Balderschwang 15.09.2020

Heute lassen wir alles in entspannter Ruhe angehen. Vormittags spiele ich mit Alfred und Christel eine Runde Skibo. Mittags koche ich und nach einer Ruhepause gehen wir zum Schwabenhof um für die nächsten beiden Tage jeweils einen Tisch zum  Essen zu reservieren. 

Es kommen laufend Wohnmobile an. Manni will das Reservierungssystem verstehen, es gelingt ihm aber nicht. Am späten Nachmittag, Wilko habe ich gerade gefüttert, spielen wir noch Triominos. Doch wir haben gerade erst angefangen da kommt der Junior Chef und kontrolliert die parkenden Wohnmobile. Er kommt auf uns zu und bietet uns an jetzt auf den richtigen Stellplatz zu fahren. Er geht mit Manni und mir gucken. Wir haben zwei Möglichkeiten, einmal direkt neben dem Schwabenhof am Teich, in unmittelbarer Nähe zur Ver- und Entsorgung. Das wollen wir nicht. Die zweite Möglichkeit zwei Stellflächen nebeneinander in den Terrassen. Die Länge reicht gut, nur sehr schmal sind sie. Aber es geht. Wir nehmen die Plätze mit der Option in die gegenüberliegenden Platze zu fahren wenn diese frei werden. Die sind deutlich breiter.

Zum Tagesabschluss spielen wir die unterbrochene Triominos Runde noch einmal neu.

Balderschwang 14.09.2020

Heute gibt es viel zu erzählen. Das möchte ich aber erst morgen machen. Wir haben jetzt einen Stellplatz und sind einfach nur froh. Da draußen auf den Stellplätzen tobt der Krieg. Es ist nicht mehr normal. Vor 11 Uhr geht schon nichts mehr. So werden wir in Zukunft nicht mehr fahren wollen.

So jetzt haben wir einen Tag Ruhe hinter uns und uns geht es wieder besser. Es war wirklich schlimm. In der Werkstatt haben wir Glück gehabt. Wir waren mit zwei reparaturbedürftigen Wohnmobilen auf dem Hof. Ich bin schon um 7:30 Uhr zur Service-Annahme. So war ich um 7:45 gleich die Erste. Aufgrund meines Anrufes von Freitag kannte man unseren Fall schon.

Es kam auch gleich ein Monteur und fuhr unser Auto in die Halle. Die legten auch direkt los. Nach einiger Zeit kam auch das zweite Wohnmobil dran. Die hat es schlimmer getroffen. Der Zahnriemen ist übergesprungen.

Bei uns ist die Reparatur nach zwei Stunden erledigt. Hinten, in der Stoßstange, war ein Beleuchtungskabel blank. Tolle Notreparatur bei Phoenix....

Wir dürfen an der Werkstatt noch unseren Wassertank auffüllen und dann geht es weiter. Ziel Blaichach. Wir kommen kurz vor 12 Uhr dort an. Christel hat schon angerufen, sie sind schon dort. Ihre Reparatur der Toilette wurde wieder nicht gemacht. Die erste Werkstatt hatte keine Zeit und die zweite sind sie nicht angefahren. 

Der Platz in Blaichach ist hoffnungslos überfüllt. Wir haben keine Chance. Der Besitzer macht uns auch keine Hoffnung dass wir in der Umgebung etwas finden. Jetzt liegen die Nerven blank.

Ich gucke schon ob wir ganz aus der Region heraus fahren. Dann fragt Manni ob ich nicht mal in Balderschwang nachfragen will. Dort haben wir ab Mittwoch reserviert. Ich telefoniere, alles belegt. Ich frage ob sie auch keinen Parkplatz haben wo wir bis Mittwoch stehen können. Und dann geht es. Super. In Blaichach noch am Straßenrand gehalten und ein Brot gekauft und dann geht es Richtung Balderschwang. Alfred will noch erst tanken.

Manni quält den IVECO den Riedbergpass hoch. Wir melden uns im Schwabenhof an und bekommen einen Platz auf dem Parkplatz gegenüber an der Seilbahnstation und dem Pass-Stüble. Die werden uns Bescheid sagen wenn wir runter auf den Stellplatz können. Kurz darauf kommt auch Alfred an.

Manni und ich machen nachmittags mit Wilko noch einen Spaziergang zur Lenzenalpe. Wir treffen die Familie Wächter an. Doch es ist nicht geöffnet. Sie haben gerade Tische und Bänke gebracht und werden Samstag und Sonntag öffnen. Da werden wir Samstag hin gehen.

Auf dem Rückweg genießen wir auf der Terrasse vom Schwabenhof noch ein Bier.

Kempten 13.09.2020

Wir genießen noch bis Mittags die Sonne in Markt Wald. Am Nachmittag verabschieden wir uns dann von Alfred und Christel. Wir wollen uns morgen auf dem nächsten Stellplatz wieder treffen.

Die Beiden wollen morgen früh noch zum Arzt in Markt Wald um ein Rezept für Christel zu bekommen mit dem sie dann in der Apotheke Christels Spritzen bekommen. Danach sollen sie zwei Werkstätten anfahren die auf dem Weg liegen. Sie müssen ihre Toilettenspülung reparieren lassen.

Wir steuern heute schon die Werkstatt in Kempten an. So haben wir morgen früh viel Stress gespart und heute einen relaxten Abend. Um 7:45 Uhr machen die hier schon auf.

Markt Wald 12.09.2020

Die Beiden überraschen uns immer wieder. Kurz vor acht kommt Christel, ich soll die Adresse der Werkstatt eingeben. Ich sage ihnen dass die aber erst um 9 Uhr aufmachen. Sie wollen trotzdem schon dahin. Erstaunlich, um 09:20 sind sie von der 24 km entfernten Werkstatt schon wieder zurück. Es waren keine Monteure da. 

Dann müssen sie nochmal los weil Christel dringend etwas aus der Apotheke braucht. Da das aber verschreibungspflichtig ist benötigen sie natürlich ein Rezept. Montag morgen macht der Arzt im Ort auf, da wollen sie hin und danach nach Immenstadt in die Werkstatt die Manni ausgesucht hat. 

Wir überlegen gerade ob wir nicht morgen Nachmittag schon los fahren um Montag direkt vor der Iveco Werkstatt zu stehen. So haben wir uns natürlich unsere Tour auch nicht vorgestellt.

Am späten Nachmittag essen wir noch einmal in der Campinggaststätte. 

Markt Wald 11.09.2020

Heute morgen vor der Abfahrt kontrollieren wir Bremsleuchten und Blinker. Alles ok. Doch es hört nicht auf. Unterwegs drei Tunnel. In keinem haben wir das Gefühl das wir Licht anhaben. Auch die Begrenzungsleuchten sowie der Rückfahrscheinwerfer funktionieren nicht. Es ist zum k....

Auf dem Stellplatz telefoniere ich zuerst mit der gegnerischen Versicherung um dieses Problem auch mit aufnehmen zu lassen.

Danach telefoniere ich mit einer IVECO Werkstatt in Kempten. Das liegt Montag auf unserer Strecke. Wir können dort ranfahren.

Auch Alfred bekommt heute ein Problem. Seine Toilette spült nicht mehr ab. Die Pumpe will, bringt aber kaum Wasser obwohl sie am Waschbecken fördert.. Er bittet Manni um Hilfe aber da ist er zu hundert Prozent an den falschen geraten. Manni, der am Wohnmobil selber gar nichts macht, bei anderen schon gar nicht. Er gibt auch direkt zu dass er da zwei linke Hände hat. Er guckt zwar mal aber schnell entscheidet er für sich, ich kann sowas nicht. Ich google und mache Alfred den Vorschlag morgen in ein 24 km entferntes Caravan Service Center für alle Marken zu fahren.

Ab 16 Uhr hat die Camping Gaststätte geöffnet. Heute morgen um 6 Uhr Frühstück wird es nun langsam wieder Zeit etwas nachzuschieben. Christel wählt Cordon Bleu mit Fritten und wir anderen drei hausgemachten Rindergulasch mit Semmelklößen und Rotkohl. 

Neumarkt in der Oberpfalz 10.09.2020

Mir starten um 8 Uhr. Gestern das Stellplatzdurcheinander mit Alfred und Christel war ein dickes Missverständnis. Wir haben uns gegenseitig falsch verstanden. Vorbei. Wir fahren heute morgen noch kurz den Aldi an um neue Batterien für unsere starke Taschenlampe zu holen. Das Teil benötigt für den LED Scheinwerfer 9 AA Batterien. Dafür funzt es auch wenn die Batterien voll sind. Das größere Problem ist dass uns gestern einer auf dem Platz sagte dass unser linkes Bremslicht nicht leuchtet. Heute morgen kontrollieren wir alles und es darf nicht wahr sein. Wir haben nur noch ein linkes Blinklicht. Weder Bremslicht noch rechtes Blinklicht. Und für die Notreparatur gestern haben wir 123 Euro bezahlt. Manni hat Hals und will erst mal so fahren. Wir verwerfen unseren ursprünglichen Plan heute über die Dörfer zu fahren und nehmen doch die Autobahn. Ziel ist Berching. Aber der Platz ist weder schön noch hat er freie Stellflächen. So geht es weiter nach Neumarkt in der Oberpfalz, Unterwegs kommen wir am riesigen Werksgelände von Max Bögl vorbei. Er testet hier eine neue Variante des Transrapid. In Neumarkt gibt es weder V/E noch Strom. Das erhöht unsere Chancen und siehe da, Platz genug. Hier telefoniere ich mit vielen schönen Berg Stellpätzen. Oberau bei Bad Reichenhall ist knacke voll, die Betreiberin bittet mich inständig nicht zu kommen. 

Dann in Taufkirchen, zaghafte Nachfrage, und darauf Gelächter. Guter Witz, nichts frei. 

Der nächste Anruf in Markt Wald, Unterallgäu. Wir können morgen kommen. Puh.

Es ist mittlerweile nicht mehr schön einen Platz zu finden. 

In Neumarkt kümmern wir uns um unser Bremslampen und Blinker Problem. Manni prüft die Sicherung, die ist es nicht. Ich rufe den ADAC. Nach einer knappen Stunde ist er vor Ort. Der Mechaniker beginnt mit den Sicherungen. Die sind es natürlich nicht obwohl eine im Sicherungskasten verschmort ist. Das nächste Problem?

Er guckt erst in die rechte Leuchten Leiste. Er nimmt den Leuchten Stecker raus, wackelt und rechts haben wir jetzt auch wieder Blinker und Bremslicht. Dann kommt die linke Seite dran. Hier muss er eine Niete der gestrigen Notreparatur entfernen. Unser Risiko, wir wollen es aber. Auch hier ein Kontaktproblem. Jetzt geht wieder auf beiden Seiten Blinker und Bremslicht. 

Hoffentlich hält es jetzt für den Rest der Fahrt.

Es ist einfach nur alles doof. So viel Ärger wegen dem Unfall und dazu die überfüllten Stellplätze. Wir hoffen dass es morgen besser wird und wir uns auf dem reservierten Platz mal über das Wochenende erholen können.

09.09.2020 Merkendorf

 

Das wichtigste des Tages

Nora hat Geburtstag

Noch einmal herzlichen Glückwunsch

Bleib wie du bist

 

Heute geht es zeitig los. Unser erstes Ziel ist Aschbach, das Service Center von Phoenix. Wir wollen dort für uns und Wolfgang Reserve Scharniere für unsere Innenschränke kaufen. Die Fahrt verläuft ruhig, Wilko ist, dank seiner Reisetabletten, nicht mehr ganz so nervös. Vor der Raststätte Würzburg staut es sich wie immer. 1 km vor unserer Abfahrt Schlüsselfeld bekommen wir erneut Stau. Hier verlieren wir 15 Minuten auf 500 m. Im Phoenix Werk geht alles schnell. Ratzfatz stehen die Scharniere  bereit und wir können schnell wieder los. So geht es zurück Richtung Autobahn. Wenn der Stau immer noch ist werden wir erst mal Landstraßen nehmen. nach 3 km, vor einem unbeschrankten Bahnübergang, kommt ein PKW aus einer Einfahrt. Wir wundern uns dass da niemand ausweist. Die Straße ist für den Fahrer nicht einsehbar. Als wir fast auf einer Höhe sind kommt er immer weiter auf die Straße. Manni hupt wie blöde und kann, wegen Gegenverkehr, auch nicht ausweichen. Wir hoffen beide dass es gut geht aber dann kommt der Einschlag. Das Auto erwischt uns kurz vor den Hinterreifen und zieht eine Spur bis zur Stoßstange. Erst beim Aussteigen sehen wir den Schaden, Schei.....

Das Auto steht wieder in der Einfahrt und Manni läuft wütend dort hin. Er macht die Fahrerin in seinem Frust erst mal nieder. Sie weint. Das erwärmt auch sein Herz. Die Dame hatte ihr Auto nach dem Einkauf in der Einfahrt geparkt und angefangen auszuladen. Dann ist es aus der Einfahrt gerollt. Da hätte auch ein Radfahrer oder ein Kind vorbei kommen können oder das Auto wäre in den Gegenverkehr gerollt. Leider hat es uns getroffen aber zum Glück hat es keine Verletzten gegeben. Wir haben eine gute Stunde Aufenthalt bis die Polizei kommt. Danach fahren wir die 3 km bis Phoenix zurück. Das Auto kann noch fahren aber die Beleuchtung am Heck spinnt. Die Stoßstange und die Seitenverkleidung müssen ebenfalls gesichert werden. 

Und wir brauchen für die Versicherung einen Kostenvoranschlag für die Reparatur. Wir müssen aber erst die Mittagspause abwarten. Danach geht es los. 

Die Reparaturkosten sind erheblich. Den frühesten Reparaturtermin haben wir vom 13. auf den 14. Oktober 2020. Dazu kommen die Kosten für die Notreparatur sowie für den Kostenvoranschlag. Am Nachmittag sind wir endlich wieder fahrbereit. Alfred und Christel sind schon in Wolframs-Eschenbach. ChrIstel hatte heute am frühen Nachmittag angerufen dass der Stellplatz sehr voll und sie nun am Friedhof stehen. Ich habe dann gefragt ob das der Stellplatz sei aber sie sagte nein das ist darunter. An Friedhöfen wollen wir aber generell nicht stehen. Es sei denn, es ist ein offizieller Stellplatz. Das hörte sich aber nicht so an. Als wir kurz vor ihnen sind rufen sie wieder an, sie haben Probleme uns dort einen Platz frei zu halten. Ich sage dass nach unserer Ankunft, wir den Aldi in Merkendorf noch anfahren und uns den dortigen Stellplatz noch angucken. Danach wollen wir uns wieder melden. Der Platz in Merkendorf hat noch jede Menge freie Plätze. Ich rufe die Beiden wieder an aber sie wollen nicht mehr kommen. Alfred wurde wegen seiner Reservierung für uns dort wüst beschimpft. So geht es leider heute auf den Stellplätzen zu.

Manni hat sich beim Aldi eine Büchse Bitburger für unser heutiges Pech gekauft. Das genießt er nach unserer Ankunft. Sein erstes Bier nach 1 1/2 Jahren. Es schmeckt ihm, macht ihn aber auch platt. Sein Nervenkostüm geht runter. Der Laptop will nicht, die Route ist durcheinander und dann nerven noch diverse unbeeinflussbare Faktoren. 

Ich muss noch die Meldung an die Versicherung unseres Unfallverursachers machen. Das dauert auch. Bilder teilweise zu groß, also die komplette Mail dritteln. Nervig.

Das war heute definitiv nicht unser Tag. 

Schöllkrippen 08.09.2020

Das Wetter wird heute wieder super mit 27°.

Ich genieße den reisefreien Tag und arbeite an meiner Patchwork Decke weiter. Manni fährt mehrmals mit dem Rad zum Metzger. Zu Mittag holt er uns dort Essen aus der warmen Theke.

Alfred und Christel entscheiden sich über Mittag schon heute zu Morelo nach Schlüsselfeld zu fahren. Wir werden dann morgen früh nasch Aschbach zu Phoenix fahren um noch einige Scharniere zu kaufen. Treffen werden wir uns dann wohl wieder in Wolframs-Eschenbach.

Schöllkrippen 07.09.2020

Wir verabschieden uns noch von Elli und Wolfgang und fahren noch die Entsorgung an. 

Dort kommt Christel mit ihrem Müll an und fragt Manni ob wir nicht doch zusammen fahren können. Manni will das aber partout nicht. Er will entspannt fahren ohne auf andere achten zu müssen. Das macht ihn mittlerweile nervös. Seine Krankheit hat Spuren hinterlassen.

Um 8:45 Uhr verlassen wir den Platz und fahren in den Hunsrück hoch. Über die B 50 und die A 61 geht es dann Richtung Frankfurt/ Würzburg. Unterwegs haben wir mehrere Baustellen an denen es teilweise etwas langsamer geht. Vor Frankfurt knubbelt sich der Verkehr auch noch mal. Im großen und ganzen kommen wir aber gut durch.

Um 11:30 Uhr erreichen wir Schöllkrippen. Wir essen was und machen es uns vor dem Wohnmobil bequem. Kurz vor 13 Uhr fahren Alfred und Christel auf den Platz. Sie haben sich zwei mal verfahren und 4 Orte vor dem Ziel hatte das Navi keinen GPS Empfang mehr.

Nach dem Kaffee wollen die Beiden mal in den Ort zum Metzger. Manni fährt mit dem Rad vor um zu sehen wo sie hin müssen. Als er zurück kommt trifft er die Beiden, Alfred ist der Weg zu weit. So fährt Manni noch mal zurück und holt Leberkäse zum Abendbrot. Danach fährt er noch mal los Brötchen holen und später nochmal zum Hof Schabernack. Dort stehen auch einige Wohnmobile, das Lokal hat allerdings wegen Corona geschlossen. Wir spielen in der Zwischenzeit einige Runden Triominos. 

Abends brate ich dann draußen den Leberkäse und jeder geht dann in sein Wohnmobil zum Essen. Draußen ist es schon zu kalt. Morgen werden wir wohl noch hier bleiben. 

Enkirch 06.09.2020

Unser letzter Tag heute hier. Morgen geht es weiter. Wir wollen  nach Bayern und Alfred hat sich entschlossen mit zu fahren. Wir haben fest gelegt dass jeder für sich fährt. Wir treffen uns jeweils am Zielpunkt. Das macht für alle die Fahrt entspannt. 

Elli und Wolfgang bekommen heute Besuch von alten Freunden. Marion und Egon, sehr nette Leute. Die sind heute extra von Unkel bis hierher gefahren und abends wieder zurück.

Auch Hella und Werner kommen heute an. Werner zieht später Wolfgang seine Fäden aus dem Finger..

Andrea kommt auch wieder mit ihrer Politur vorbei und kann Egon überzeugen eine Flasche zu kaufen. Dafür bekommt Wolfgang ein Stück seiner Motorhaube poliert.

Wir verabschieden uns auch von Werner und Brigitte. Tolle Leute, Mal sehen wo wir uns wieder treffen. Wilko freut sich schon drauf.

Auch Elke kommt noch mal mit ihrem Roller vorbei, toll.

Enkirch 05.09.2020

Der Tag heute entspricht nicht so ganz dem Wetterbericht. Elli kann heute ihre neue Brille abholen. Sieht sehr gut aus. 

Ich arbeite fast den ganzen Tag an meiner Decke. Die soll ja während dieser Tour fertig werden. Ansonsten wenig los heute. Manni hat nur zwei Flusskreuzfahrer geknipst.

Enkirch 04.09.2020

Über Nacht ist es sehr warm geworden. Elli will heute das gestern gekaufte Rinderherz für Manni und Wolfgang kochen. Deswegen fahren wir nicht mit dem Fahrrad nach Traben-Trarbach sondern mit dem Auto. Ein kurzer Einkauf beim Aldi und Edeka und schon geht es wieder zurück. 

Elli beginnt mit dem Herz und ich bereite Salat für uns beide zu. Die Männer sind vom Geschmack des Herzens begeistert, allerdings scheint es von einem alten Rind gewesen zu sein. Da kann Elli natürlich nichts für. Ist schade wenn es von so einem prämierten Metzger kommt. 

Am frühen Abend kommt ein Niesmann Bischofs den Weg auf uns zu, nimmt kurz Anlauf und fährt mit Schmackes neben Wolfgang. Von den 4 m Abstand wegen Corona ist bei dem Fahrer wohl nichts angekommen. Mal sehen was der Platzwart da morgen zu sagt,

Drauf angesprochen winkt der Fahrer nur lässig ab...

Enkirch 03.09.2020

Nach seiner Brötchen Tour und Frühstück fährt Manni heute morgen schon früh mit dem Rad nach Traben-Trarbach zum Lidl. Er holt dort Kuchen für uns.

Nach meiner Hausarbeit arbeite ich draußen an einer Patchwork Decke. Dann kommt Wolfgang raus und zieht seinen weißen Overall an. Trotz seinem schweren Handicap krabbelt er auf die Erde und schiebt sich fluchend unter sein Auto. Dann kommt auch schon Werner der ihm den Dieselfilter wechseln will. Auch er verschwindet in so einem weißen Verhüterli, Die Beiden kriegen das natürlich hin. Aber die Aktion wie Wolfgang unter dem Auto rauskommt und wieder zum stehen kommt sieht schon lustig aus. Ich schiebe ihm letztlich einen Stuhl hin an dem er sich hochhangeln kann. Er will, wegen dem Schmerzpunkt, keine persönliche Hilfe. Ist ok und er kriegt es hin.

Danach fahren Wolfgang und Manni noch mit dem Jimmy nach Traben-Trarbach um einen 20 l Dieselkanister zu befüllen. Das ist mit 1,019 € auch günstig.

Zu Mittag gibt es für die Männer noch mal Schaschlik mit Bratkartoffeln, Für mich Schaschlik mit Reis und Ellis leckerem Gemüse und für Elli nur Reis mit Gemüse. Zum Nachtisch hat Elli wieder etwas gezaubert. Heute morgen hatte Manni schon Zimt und ich kurze Zeit später Glühwein gerochen. Es wurde Birne in Rotwein mit Sahne. Einfach lecker.

Manni versucht danach die Politur Lotus. Erst mal nur an einem Alkovenstück. Geht super und ist ok. Werner und Wolfgang geben natürlich tolle Tipps dafür. Wir haben viel Spaß.

Wilkos Rampe könnt ihr auch gleich sehen.

Enkirch 02.09.2020 

Die Nächte werden frischer. Elli und ich fahren heute morgen mit den Rädern nach Traben-Trarbach. Eine Jacke für die Hinfahrt ist noch angesagt. Wir steuern erst den Aldi an, sind im Gespräch werden sehr schnell vom Personal angesprochen Masken anzuziehen. Wir haben es beide total vergessen, dabei hängt die Maske an meinem Handgelenk. Schuldbewusst ziehen wir sie an. Der Einkauf wird getätigt und dann geht es wieder aus dem Laden. An den Rädern kommen Uschi und Norbert angefahren. Wir erzählen noch eine Weile, dann geht es weiter zum Edeka und danach zum NKD. Hier finden wir beide etwas für uns.

Zurück am Platz kommt Andrea mit ihrer Politur vorbei. Wir lassen an beiden Wohnmobilen noch mal Polierproben machen. Auf der weiteren Tour werde ich es ausprobieren. Wir kaufen gemeinsam das günstigste Paket und teilen die 6 Flaschen auf. 

Danach gibt es endlich, Manni fast verhungert, Schaschlik für die Männer und einen tollen Salatteller von Elli für uns Frauen.

Nachmittags schenkt Alfred uns und Wolfgang je eine Tube Unipol Dur Plastic-Polish. Das entwickelt wohl seine Schwiegertochter. Er hat heute Mittag mitbekommen dass wir die Politur gekauft haben. Wir werden testen.

Am späten Nachmittag fährt Manni noch einmal mit dem Rad zum Metzger. Er spendiert uns noch eine leckere Brotzeit zum Abend.

 

Enkirch 01.09.2020

Heute morgen fahren Elli und ich zum Metzger. Elli hat hier Nieren bestellt. Manni isst diese leidenschaftlich gerne und Elli und Wolfgang haben ihm dieses Essen zum Geburtstag geschenkt. Ich kaufe Schweinegulasch. und so kocht Elli heute das Nierengulasch und ich Schaschlik. Ich mag keine Nieren. Morgen gibt es dann das Schaschlik für alle. Elli hat heute noch einen super leckeren Nachtisch gemacht.

Es wird zusehends voller auf dem Platz. Man merkt immer deutlicher dass die Leute zum Willi Treffen kommen obwohl dieses abgesagt ist.

Am Nachmittag kommen Alfred und Christel. Wir sitzen noch eine Weile zusammen doch abends wird es frisch. Der Herbst lässt grüßen. 

Enkirch 31.08.2020

Wir starten in einen durchwachsenen Tag. Können aber draußen unter der Markise sitzen. Die kurzen Regenschauer, eher Tropfen, stören auch nicht. Vormittags fange ich mit dem patchen der Kinderdecke an. Das wird ein Geschenk für Len, gestern geboren.

Die Flusskreuzfahrer sehen alle nicht sehr gut gebucht aus. 

Ansonsten heute nichts gemacht. Wir treffen viele Spanier Fahrer und haben reichlich Wissensaustausch. 

So langsam kommt das Gefühl auf daß das Willitreffen, für das Wochenende offiziell wegen Corona abgesagt, doch statt findet. Vermutlich hat nur ein begrenzter Teil Einladungen bekommen. An der Zufahrt stehen schon Schilder mit Anmeldung. Wir werden bis Montag bleiben und uns das Geschehen ansehen. Wir stehen im hinteren Teil auf dem Gemeindeplatz. Hier muss Abstand eingehalten werden. 

Enkirch 30.08.2020

Wir haben endlich gute 4 Wochen Zeit bis der nächste Arzttermin ansteht. Plan ist bis Bayern und auf der Rückfahrt im Schwarzwald etwas für unseren Sohn abholen.

Wir starten heute an der Mosel zum Treffen mit unseren guten Freunden Elli und Wolfgang. 

Für Wilko haben wir sein großes Hundebett mitgenommen. Er hatte auf den letzten Touren immer schlimme Angst und rutschte hin und her. Mit dem Bett ist das deutlich besser. Er hat Halt darin. Ich habe ihm heute Reisetabletten vom Tierarzt gegeben. Das hat auch geholfen.

Bei der Ankunft am Platz kommen wir an drei Wohnmobilen vorbei deren Besatzungen wir aus Spanien kennen. Da werde ich morgen mal Hallo sagen gehen. Zwei Autos von uns stehen auch Brigitte und Werner die wir ebenfalls aus Spanien kennen und die sich zu uns gesellen. 

Zur Begrüßung Sekt, später Kuchen. Wir lassen es uns gut gehen. 

So schön kann Urlaub sein bis ich Abends mit der Homepage anfangen will. Erst will das Laptop kein WLAN mehr kennen. Bis ich dahinter komme dass sich der Bluetooth Adapter mit dem WLAN Adapter streitet vergeht schon eine Zeit. Dann habe ich den Text fertig, natürlich nicht gespeichert, und ein falscher Klick und alles ist weg....

Also alles von vorne. Puh, jetzt habe ich alles wieder fertig. Natürlich immer zwischendurch gespeichert.